Baubericht Viper Jet - MFC Ettringen

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Die Mini Viper ist ein Schaummodell mit 1030 mm Spannweite, dass einem Manntragenden Flugzeug nachemfpunden ist. Das Material entspricht dem Elapor von Multiplex und kann mit CA-Sekundenkleber geklebt werden. Zudem läßt es sich sehr einfach lackieren.
Das Modell wird in 7 großen Teilen (Tragfläche rechts/links, Tragflächenmittelteil, 4 Rumpfteile, Höhenruderfläche, Seitenruder) und den kompletten Zubehörteilen in einem kompakten Karton geliefert. Von verschiedenen Herstellern gibt es passendes Zubehör wie 2 verschiedene Antriebsvarianten (die offizielle Empfehlung: Wemotec 69mm Impeller mit Typhoon 2W18 Brushless Innenläufer oder die günstigere Variante: HET 69mm Impeller mit Typhoon 2W20 Brushless Innenläufer, jeweils mit 60A Regler), 5 Digital Servos mit Metallgetriebe, Kabelsatz und 4s1p 2500 - 3200 mAh LiPo-Akku. Zusätzlich gibt es noch ein Beleichtungsset (Landescheinwerfer rechts und links) zu erwerben.

Shark in der Kiste

Die Passgenauigkeit aller Teile ist sehr gut und die Verstärkung von belasteten Stellen im Modell durch Sperrholzplatten ist einfach nur genial. Die Tragflächen werden mittels Sekundenkleber am Mittelteil angeklebt und durch ein CFK-Rohr und CFK-Stäbe verstärkt. Danach werden die Querruderservos eingebaut, die Anschlusskabel mittels Löten verlängert und an einen grünen Multiplex-Stecker angelötet. Dieser Stecker wird dann in der passenden Öffnung im Flächenmittelteil eingeklebt.

Das Höhenleitwerk wird mit einem CFK-Stab verstärkt und die Servos mit Verlängerungen eingebaut. Danach folgt das Biegen der Gestänge gem. Anleitung und nach einer Schablone. Der Einbau der Servos und der Gestänge muss unbedingt jetzt erfolgen, da man später nicht mehr richtig an die Servos herankommt.
Nach dem Einbau des letzten Servos für das Seitenruder, auch mit Servokabelverlängerung, erfolgt das Verkleben der Rumpfteile, des Höhenleitwerks und des Seitenleitwerks. Zur Führung der Kabel ist in den Seitenteilen eine Art Kanal eingebaut, der vom Heck bis zur Kanzel reicht. Hier passen alle Kabel, auch die Anschlusskabel des Reglers zum Akku herein, selbst wenn man es nicht glauben will. Man benötigt aber viel Geduld und einen Draht zum Durchfädeln um alle Kabel durchzuziehen.
Als letztes wird der Impeller eingebaut. Dazu wird der Regler in einer passenden Aussparung gelegt und der Impeller mit dem eingebauten Motor darüber geschoben. Ggf. muss hier der Sperrholzrahmen abgeschliffen werden, um den Impeller nicht zu fest zu klemmen. Dies Empfielt sich natürlich vor dem Verkleben der Holteile.
Abschließend erfolgt die Programmierung der Elektronik.

Zum Fliegen: am besten nutzt man ein Katapult oder einen erfahrenen Werfer, da das Modell impellertypisch eine gewisse Geschwindigkeit benötigt, damit es sauber gesteuert werden kann.
Einmal in der Luft geht der Spaß richtig los und das Grinsen des Piloten wird immer größer. Die Viper Jet fliegt ganz ruhig und genauso stabil, wie ihre großen Brüder mit 2 oder 2,5 m Spannweite. Sie lässt sich von sehr langsam bis sehr schnell fliegen und liegt dabei trotzdem direkt an den Knüppeln. Mit dem HET-Antrieb besitzt sie einen schnellen Durchzug, nur in der Endgeschwindigkeit könnte sie noch zulegen. So fehlt es ihr bei Aufwärtspassagen an Kraft. Rückenflüge und Messerflüge lassen sich leicht und sehr sauber steuern und halten.
Bei der Landung zeigt sich die große Gleitfähigkeit der Maschine. Das Gas ist früh herauszunehmen und mit minimalem Schleppgas bis zur Platzgrenze heranzuführen. Danach lässt man die Maschine einfach ohne Antrieb aussegeln und sanft aufsetzen.

Zusammengefasst: Ein sehr gutes Modell, zu einem mittleren Preis, dass einem einen guten Einstieg in die Jetfliegerei ermöglicht.

 
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